CASH & CONTENT | Folge 16 - Neobank vs. Sparkasse: Wo liegt der Mehrwert?
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00:00:02: Cash und Content.
00:00:06: Der Podcast der Sparkasse Landshut.
00:00:10: Jetzt erklären wir, wieso soll ich ein Konto bei der Sparkass haben?
00:00:14: Ich mache alles selber online, kriegst sowieso jedes Dipon, die das Shirokonto günstiger.
00:00:19: also wie so soll ich bei euch einen Konto aufmachen?
00:00:22: Ja, das ist eine sehr berechtigte Frage vor allem in Zeiten von Neobanken.
00:00:27: Das schauen wir uns doch heute mal genauer an!
00:00:29: Und damit herzlich willkommen zu Cash & Content dem Podcast der Sparkasse LandShut.
00:00:34: Aber Michi, jetzt musst du uns noch mal genauer erklären.
00:00:36: Hast du die Frage konkret aufgeschnappt oder hast du dir dieselbe vielleicht sogar schon mal gestellt?
00:00:41: Ich selber habe mir die Frage nicht gestellt.
00:00:43: ich bin Sparkassler durch und durch.
00:00:45: Man weiß tatsächlich ein Originaloton von meinem Stammtisch wo wir uns über das Thema Vorsorge ETFs sparen und so weiter unterhalten haben und dort einer meiner Freunde hat mich mit dem Thema eben konfrontiert Ein bisschen hitziger über das Thema Sparkasse und Wert der Sparkasse für die Region diskutiert.
00:01:05: Das heißt ich höre raus, da gibt es keine Pauschalantwort sondern man muss das Thema ein bisschen differenzierter anschauen und was so dahinter steckt hinter dem System Sparkasse?
00:01:14: Also für mich gibt schon eine pauschale Antwort weil für mich logischerweise nichts an einer Sparkasse ist und will an dieser Stelle tatsächlich einmal für den Genossen ein gutes Wort einlegen.
00:01:23: grundsätzlich für Banken vor Ort gibt es keine Alternative und jeder der der Meinung ist, es gibt eine Alternative.
00:01:30: Dann ist das sicherlich für ihn selbst und für seinen Geldbeutel die bessere Alternative.
00:01:35: wenn man aber jetzt ans große Ganze an des Gemeinwohl einer Region und dem Gemeinwohler mitmenschen denkt dann ist es alternativlos.
00:01:41: Wenn man an Banken denkt, dann ja gerne mal an die großen Glastürme in Frankfurt oder Gewinnmaximierung sehr profitorientiert.
00:01:49: Aber dass das System Sparkasse auch ein bisschen anders funktioniert nämlich soziale und wirtschaftliche Teilhabe der gesamten Gesellschaft zu ermöglichen.
00:01:57: Ja da schauen wir uns heute mal im Detail an.
00:02:00: Genau also ich glaube das klassische Bild des Bankers im engen Anzug Vielleicht sogar im engen Designeranzug mit der Krawatte und den hochpolierten Schuhen in irgendeinem Glasbüro weit weg von den Menschen in der Region.
00:02:17: Das ist bei vielen noch im Kopf, hat aber glaube ich jetzt mit unseren Kolleginnen und Kollegen sehr wenig zu tun.
00:02:23: Und genau deswegen schauen wir uns mal die Zahlen der Sparkassenfinanzgruppe genauer an.
00:02:29: In Deutschland gibt es dreihundertdreißig rechtlich eigenständige Sparkassen, die sind bundesweit dezentral organisiert und dazukommen noch siebenhundertsiebzig eigene Stiftungen.
00:02:40: Und ganz interessant, im Jahr zwei tausendfünfundzwanzig hat diese Sportkassenfinanzgruppe über eine halbe Milliarde Euro für gesellschaftliches Engagement bereitgestellt.
00:02:50: Wie viel schätzten sind konkret in den sozialen Bereich, in soziale Projekte geflossen von dieser halben Milliarde?
00:02:57: Vermutlich jetzt mal vielleicht ein Viertel?
00:02:59: Ja hundertsechsunddreißig Millionen Euro!
00:03:03: Das heißt, um das mal konkreter zu machen.
00:03:06: Damit wurden da ein Tafeln unterstützt, es wurden Hospizen errichtet oder auch Hilfe bei Hochwasserkatastrophen zur Verfügung gestellt?
00:03:14: Und jetzt ist es glaube ich eine Zahl.
00:03:15: also wenn du jetzt sagst eine halbe Milliarde von der wir reden oder so viele Stiftungen hochwasser schützen.
00:03:21: Es sind alles Projekte die vielleicht von unseren Hörerinnen und Hörern in der Region ein bisschen weit weg sind, ein bissel abstraxt sind.
00:03:28: und vielleicht fehlt für diese Dimension der Beträge die Vorstellungskraft, weil wir reden von einer halben Milliarde, die in soziale Projekte fließen.
00:03:38: Und da kommen Sie immer ein bisschen ausrechnen was passieren wird mit diesen Projekten wenn es die Sparkassen und diese halbe Milliarde eben nicht geben wird.
00:03:45: aber ich glaube um die Vorstellungskraft vielleicht ein bissel zu schärfen ist es sinnvoll mal direkt bei uns vor der Haustüre zu schauen und mal konkret zu schauen was passiert denn bei unseren Landshut?
00:03:56: Ja, dann werfen wir doch einen Blick nach Landshut.
00:03:58: Letztes Jahr hat die Sparkasse Landshutt über achthunderttausend Euro für soziale kulturelle und sportliche Initiativen gespendet.
00:04:06: Die Spenden zielen darauf ab, dass unsere Kultur unsere Traditionen erhalten bleiben und im Grunde wird Geld für Dinge ausgegeben, die ihr Gesellschaft erst lebenswert machen.
00:04:16: Und ich glaube das ist schon mal ein Riesenunterschied zwischen Sparkasse und irgendeiner anonymen Online-Bank Neobank, wir ihr Wirtschaften auch in der Region bleiben, am Schluss wieder den Menschen die hier leben zur Verfügung gestellt werden.
00:04:32: Ja und dass wir damit schon einen, das ist gesagt, achthunderttausend Euro jetzt nur im Bereich der Spenden schon signifikanten Beitrag dazu leisten, dass diese kulturellen sportlichen sozialen Projekte in der Region überhaupt möglich
00:04:46: sind.".
00:04:46: Im Grunde ist es ja ein ökonomisches Kreislaufsystem.
00:04:48: Man muss sich das so vorstellen, wenn man die Lebensqualität der Menschen vor Ort investiert, dann zieht man Fachkräfte an und Fachkräften wiederum halten an die Wirtschaft gesund und von einer gesunden Wirtschaft profitieren am Ende wir die Sparkasse.
00:05:03: Genau!
00:05:04: Und das glaube ich ist das Wichtigste zu verstehen.
00:05:07: Am Schluss ist es ein geschlossener Kreislaufen.
00:05:09: Das ist ein Paradebeispiel für Gemeinwohlorientierung.
00:05:12: Jetzt komme ich wieder zurück zu meinem zu meinem Einstiegs-Zitat.
00:05:15: Natürlich kann man sagen, ich bekomme Dinge woanders günstiger aber dann geht es heute nur um mich.
00:05:21: und ich glaube das kann vielleicht da gerade in der Zeit in der wir jetzt gerade leben nicht der Anspruch sein immer nur an sich zu denken sondern ich glaube man muss schon ein bisschen über den Tellerrand hinaus schauen und das gilt ganz klassisch auch für alle anderen im Einzelhandel für die Bäcker, für die Metzger vor Ort.
00:05:36: Vielleicht ist dort so ein bissler Umdenken wieder zeitgemäßer.
00:05:41: Aber so ein Kreislaufsystem kann natürlich nur funktionieren, wenn man auch die Bürger vor Ort partizipiert.
00:05:46: Wenn man die teilhaben lässt.
00:05:47: und wie geht es in digitalem Zeitalter besser als über digitale Plattform?
00:05:52: Wo wir schon beim nächsten Thema wären nämlich Wir Wunder Landshut Michael du bist verantwortlich dafür.
00:05:58: kannst Du uns mal kurz aufklären?
00:05:59: was steckt da dahinter?
00:06:01: Wie wunder, vielleicht ganz kurz erklärt ist eine digitale Spendenplattform die es für einen ermöglicht.
00:06:07: Dreihundertfünfundsechzig Tage im Jahr auf vierundzwanzig Stunden sieben Tage die Woche spenden einzusammeln und das völlig kostenlos.
00:06:16: also die Sparkasse stellt die Plattform zur Verfügung.
00:06:19: wir zahlen sämtliche Gebühren die auf der Plattform anfallen.
00:06:22: wir zahl'n auch die Transaktionsgebühren die unser Partner Better Place für die Transakzionen abzieht.
00:06:27: die werden im Nachgang wieder für eine Rückerstattung, das heißt am Schluss ist jeder Euro den der Verein über diese Plattform generiert ein Euro die auch bei dem Projekt ankommt.
00:06:39: Alle Kosten die drum herum irgendwo anfallen tragen wir als Sparkasse und zusätzlich stellen wir auch pro Jahr in der Regel um die fünfzigtausend Euro zur Verfügung um im Endeffekt ja das Engagement der Vereine möglichst viele Spenden zu sammeln noch mal weiter zu pushen.
00:06:55: Das wäre jetzt meine nächste Frage gewesen.
00:06:58: Macht man sich dadurch als Sparkasse nicht auch einfach?
00:07:00: Zum sagen, man wälzt diese Spendenlast einfach auf die Gesellschaft um und zieht sich da in der Verantwortung als Sparkase ein bisschen zurück?
00:07:08: Ich glaube eben ganz im Gegenteil.
00:07:09: Jetzt komme ich wieder zurück zum Thema Gemeinwohl.
00:07:11: am Schluss geht es nur miteinander.
00:07:13: Und es wäre ein leichtes immer zu sagen, ich gehe zur Sparkasse und hol mir dann meine Spenden aber das wird dann ganz schnell so eine Art Selbstläufer gemeinsam mit den Vereinen was erreichen, deswegen unterstützen wir einfach mit diesen Spendenmarathons die wir veranstalten.
00:07:29: Das Engagement der Vereine selbst spenden zu akquirieren und wir zuschließen das dann.
00:07:34: und da kommen zum Teil schon sehr interessante Summennummer und Top für die Vereine zustande.
00:07:39: Dazu habe ich jetzt auch mal ein paar Zahlen parat.
00:07:42: Auf Wir Wunder Landshut kamen bisher über zwei Millionen zweihundert siebenundvierzichttausend Euro zusammen in mehr als siebzehntausend Einzelspenden und diese Gelder wurden dann an über vierhundertsechzig lokale Projekte gespendet.
00:07:57: Vierhundert sechzig Projekten, also ich glaube das ist schon ein echter Erzahl die man sich noch mal vor Augen führen muss, vierhundzechzig konkrete Projektes Maßnahmen von Vereinen in der Region, die über dieses Spendenportal zum Teil auch erst ermöglicht wurden und ich glaube, du hast da ein paar konkrete Beispiele dabei, das haben sich mal vorstellt.
00:08:16: In welche Richtungen kann denn das überhaupt gehen?
00:08:18: Vor allem dass es in alle, wie Du sagst Richtung hingehen kann sozial, sportlich, kulturell.
00:08:24: Ich habe jetzt zum Beispiel die Lebensgemeinschaft Höhenberg dabei.
00:08:27: bisher wurden da schon über hundert zwölf tausend Euro gespendet.
00:08:31: Aber auch bei Malteser Hilfsdienst, die ein konkretes Projekt angemeldet haben.
00:08:36: Nämlich den Herzenswunsch-Krankenwagen der totkranken Menschen.
00:08:39: einen letzten Wunsch erfüllt aber auch sowas wie die freiwillige Feuerwehr Sanzbach, die für ihre Festdamen Festkleidung anschaffen möchten und dadurch Spenden sammeln und über dreizehntausend Euro schon zusammengekommen sind.
00:08:52: Ja Julio du hast jetzt einige konkreten Beispiele von diesen vierhundertsechzig mal raus gepickt.
00:08:58: Jetzt kommen wir auch nochmal zurück zu dem Thema, völlige Digitalisierung, Neobanken alle Geschäfte nur noch online zu machen.
00:09:05: Na ja... Wer zahlt denn dann am Schluss noch die Kleidung für die Festdamen?
00:09:11: Und das ist jetzt schon mal so.
00:09:12: ein bisschen Appell an unsere Hörerinnen und Hörern oder vielleicht auch für alle, die immer nach der Meinung sind.
00:09:17: Ein günstiger Online-Bank ist für mich das absolut Richtige mit offenen Augen und Ohren durch die Region zu schauen.
00:09:27: Wo steht denn überall Sparkasse drauf?
00:09:29: In welchem Verein bin ich aktiv, vielleicht einmal nachzufragen.
00:09:31: Naja kriegen wir auch Spenden von der Sparkasse und dann wird man relativ schnell herausfinden das so gut wie in jedem Verein irgendwo Sparkasse in irgendeiner Form mit drin steckt.
00:09:43: Und es geht los ganz klassisch bei den Ausstattungen mit Servietten und Öffnen und was man halt so braucht um ein Vereinsleben vielleicht zu organisieren bis hin zu ja nicht ganz unerheblichen Geldspenden.
00:09:56: Im Endeffekt ist es dann mehr als nur das Logo auf dem Volleyboy-Trikot oder auf der Fußballhose, sondern es ist eine bewusste Entscheidung für die Heimat und auch Investitionen in die Heimate.
00:10:07: Und wer weiß vielleicht hört ja deine Stammtischfreunde auch die Podcastfolge und sind dann mehr überzeugt warum man Kunde bei der Sparkasse sein sollte!
00:10:17: Genau, und wir haben uns jetzt im Endeffekt zehn Minuten mal rein über das Thema soziales Engagement Spenden unterhalten.
00:10:23: Rein theoretisch könnten wir wahrscheinlich nochmal zehn Minuten auch über dieses Thema Steuern zahlen weil auch das ist natürlich ein riesen Thema die die Sparkassen verortet, die Zahlen ihre Steueren auch vor Ort Die Gewerbesteuer direkt in den Kommunen in den Städten und ja leisten da würde ich behaupten auch einen erheblichen Beitrag um die Kassen der Kommunen und Städte zu füllen.
00:10:44: Auch das wird nicht über irgendwelche geschickten Steuervermeidungstipps irgendwo in der Weltgeschichte herumgebucht, sondern die Steuern werden vor Ort entrichtet und kommen damit auch wieder den Menschen in der Region zugute.
00:10:58: Und dann wären wir wieder beim Kreislauf und dass Sparkasse keine Bank ist wie man sich es vielleicht im klassischen Sinne vorstellt mit diesen Anzugträgern oder wie haben wir vorher gesagt?
00:11:08: Mit den Hochhäusern in Frankfurt.
00:11:09: also Sparkasse ist anders.
00:11:11: Sparkasse is mehr!
00:11:13: als eine Bank und ich glaube damit machen wir für heute auch den Deckel drauf.
00:11:18: Uns war es wichtig das Thema mal anzusprechen, weil wir mit diesem Thema Trade Republic, Neobanken, Direktbanken schon sehr oft konfrontiert werden – auch im privaten sehr, sehr oft Konfrontiert wird!
00:11:29: Und ja man kann's machen, braucht man nicht drum herum reden, ist vielleicht einfach oder tipp?
00:11:33: Es schaut vielleicht modern aus aber ich glaub' man sollte bei allen Entscheidungen die man selber individuell persönlich trifft schon immer im Hinterkopf haben.
00:11:41: Am Schluss geht dort vielleicht schon auch um mehr und man kann halt mit der Wahl seiner Bank vor Ort schon eine Entscheidung für das Gemeinwohl in einer ganzen Region treffen.
00:11:52: In diesem Sinne, vielen Dank fürs Zuhören!
00:11:55: Und bis zum nächsten Mal!
00:11:57: Schaut euch gerne dann auf wirwunderlandshut vorbei unter www.vierwunderlandshut.de.
00:12:03: Dann würden wir uns freuen wenn ihr beim nächsten mal wieder dabei seid.
00:12:07: Bis dahin wünsche Euch eine gute Zeit und bis dann!
00:12:09: Ciao Servus.
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